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PAUL ARMFIELD – Folk Noir in der Tradition von Jacques Brel, Nick Lowe oder Beaver and Krause
Zu Unrecht gilt Paul Armfield als ewiger Geheimtipp der englischen Singer/Songwriter Szene. Auf der Isle of Wight sitzt der 2,05m große Mann in seinem kleinen, gut sortierten Buchladen und wehrt sich gegen den Kommerz im Musikbusiness; schreibt Songs verträumt, zynisch und sozialkritisch.
Nicht zuletzt deshalb stecken ihn Musikkritiker gern in die Schublade „alternativ“ und „independent“. Paul Armfield ist weder jung noch schön oder superwitzig.
Doch seine Balladen und Songs sind wie tausend süße Tode. Bittersüß und charmant erzählt Paul Armfield aus seinem Leben, singt von den kleinen Dingen mit großer Geste und warmem Timbre. Mit seiner Band „Four good reasons“ auch in Europa unterwegs, erfasst der charismatische Bassist nun schon viele Jahre © Nils Böhme, kostenfreier Abdruck bei Nennung des Copyrights
die Gefühle der Zuhörer. Paul Armfields unglaubliche Verschmelzung von Folk Noir mit einer witzig-sympathischen Herangehensweise an Melancholie lässt keine Wahl.
Ein unbezwingbarer Kontrabass, Armfields mal bärige; mal kehlige Stimme und eine Prise Gitarre, Mandoline, Banjo lassen zerbrechliche Songs entstehen: weit, dunkel, Trost spendend, wunderschön.
Nach langer Pause veröffentlichte Armfield im Oktober 2009 sein neues Album „Blood, Fish & Bone“ und wird sein neues Songmaterial vorstellen. |
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